Dass Österreich eines der Spähziele des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) gewesen ist, ist seit der BND-Affäre 2015 bekannt. Eine den Zeitungen „profil“ und „Standard“ zugespielte Datei, über die das deutsche Magazin „Spiegel“ bereits 2015 berichtet hatte, gewährt nun Einblick in die offenbar systematische BND-Überwachung in Österreich.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gaben nach einer hochrangig besetzten Krisensitzung in Wien am Samstagnachmittag eine gemeinsame Erklärung ab. Sie fordern eine lückenlose und rasche Aufklärung der Causa und erwarten sich dabei die Kooperation aus Deutschland.

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